Auf­trag­ge­ber: Mit­tel­deut­scher Ver­kehrs­ver­bund GmbH
För­der­mit­tel­ge­ber: Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und Ener­gie (BMWi)
vor­mals: Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und Tech­no­lo­gie (BMWi)
För­der­pro­gramm: Ver­kehrs­ma­nage­ment 2010
Ergän­zen­de Finan­zie­rung: Frei­staat Sach­sen und Land Sachsen-Anhalt
Pro­jekt­lauf­zeit: 2005 — 2010
Pro­jekt­part­ner: Stadt Hal­le (Saa­le)
Stadt Leipzig
Hal­le­sche Verkehrs-AG
Leip­zi­ger Ver­kehrs­be­trie­be GmbH
Bauhaus-Universität Wei­mar (BUW)
Fraun­ho­fer Insti­tut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme
ifak — Insti­tut für Auto­ma­ti­on und Kom­mu­ni­ka­ti­on e. V.
PTV Pla­nung Trans­port Ver­kehr AG
Demons­tra­tor Leip­zig Wirt­schafts­ver­kehr [BUW]

Das Ver­kehrs­ma­nage­ment­netz­werk stell­te das zen­tra­le Ele­ment von MOSAIQUE dar. Die im Ver­kehrs­ma­nage­ment gesetz­ten Zie­le kön­nen nur rea­li­siert wer­den, wenn geeig­ne­te orga­ni­sa­to­ri­sche und finan­zi­el­le Rah­men­be­din­gun­gen geschaf­fen wer­den, ein Sys­tem zum Aus­tausch inner­halb einer flä­chen­de­cken­den Daten­ba­sis besteht und Ver­kehrs­ma­nage­ment­stra­te­gien geplant, abge­stimmt und umge­setzt werden.

Ver­kehrs­ma­nage­ment erhält eine neue Qua­li­tät, wenn flä­chen­de­ckend und kon­ti­nu­ier­lich die aktu­el­le Situa­ti­on des Stra­ßen­ver­kehrs und des ÖPNV mit Ver­kehrs­stär­ken, Staus, Behin­de­run­gen und Ver­spä­tun­gen erfasst wird. Für die­se Ver­kehrs­la­ge­ana­ly­se sind in MOSAIQUE neue Ansät­ze ent­wi­ckelt wor­den, die wirt­schaft­lich umge­setzt und betrie­ben wer­den kön­nen. In MOSAIQUE sind erst­mals die Ansät­ze des Qua­li­täts­ma­nage­ments umfas­send in einer gesam­ten Regi­on auf ihre Anwend­bar­keit geprüft und in spe­zi­fi­sche Ver­fah­ren für den Ver­kehrs­be­reich über­führt worden.

Die Daten­ba­sis des regio­na­len Daten­pools schafft opti­ma­le Vor­aus­set­zun­gen für Ver­kehrs­in­for­ma­tio­nen. In MOSAIQUE wur­den hier­zu ver­schie­de­ne Ansät­ze ent­wi­ckelt und getes­tet, um die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit den Ver­kehrs­teil­neh­mern und den Kun­den des ÖPNV zu ver­bes­sern. Die technisch-organisatorischen Ent­wick­lun­gen wur­den in einer Viel­zahl von Demons­tra­to­ren getes­tet, um anschlie­ßend in den Dau­er­be­trieb über­führt zu wer­den. Um die­sen Pro­zess opti­mal zu gestal­ten, wur­de ein neu­es Kon­zept der Eva­lua­ti­on, das eng mit dem Qua­li­täts­ma­nage­ment ver­bun­den ist, realisiert.