För­der­mit­tel­ge­ber: Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Ver­kehr und digi­ta­le Infrastruktur
För­der­pro­gramm: Moder­ni­täts­fonds (mFUND)
Pro­jekt­trä­ger: For­schungs­zen­trum Jülich GmbH
Pro­jekt­lauf­zeit: 2017–2021
Pro­jekt­part­ner: Bauhaus-Universität Wei­mar, Pro­fes­sur Verkehrssystemplanung
Stadt Dort­mund, Tiefbauamt
Stadt Frank­furt am Main, Straßenverkehrsamt
Stadt Kas­sel, Straßenverkehrs- und Tiefbauamt
ivm GmbH — Inte­grier­tes Verkehrs- und Mobi­li­täts­ma­nage­ment Regi­on Frank­furt RheinMain
Traf­fi­Con — Traf­fic Con­sul­tants GmbH
Zeit­mei­len AG

Ins­be­son­de­re in Bal­lungs­räu­men ist ein gutes Ver­kehrs­ma­nage­ment wich­tig, um den Ver­kehrs­pro­ble­men und Umwelt­be­las­tun­gen auf­grund der wach­sen­den Ver­kehrs­men­gen ent­ge­gen­zu­wir­ken. Eine wirk­sa­me Umset­zung öffent­li­cher Ver­kehrs­stra­te­gien und ‑maß­nah­men setzt eine admi­nis­tra­ti­ve, orga­ni­sa­to­ri­sche und tech­ni­sche Ver­net­zung der ver­schie­de­nen Auf­ga­ben­trä­ger vor­aus — wel­che oft­mals kaum bzw. nicht gege­ben ist. An die­sem Punkt setzt das Pro­jekt school an.

Durch eine direk­te­re Koope­ra­ti­on zwi­schen öffent­li­chen und pri­va­ten Akteu­ren sowie durch neue, unmit­tel­ba­re Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nä­le zwi­schen der öffent­li­chen Hand, den Mobi­li­täts­dienst­leis­tern, der loka­len Wirt­schaft und den Bür­gern wer­den in school neu­ar­ti­ge, inno­va­ti­ve Geschäfts­mo­del­le befördert.
Dazu wur­den u.a. fol­gen­de Pro­jekt­zie­le formuliert:

  • Ver­bes­se­rung des Daten­zu­gangs für den kom­mu­na­len Bereich
  • Ent­wick­lung daten­ba­sier­ter Anwen­dun­gen für die Akteu­re des Ver­kehrs­ma­nage­ments und den Consumer-Bereich
  • Ent­wick­lung auf­ga­ben­trä­ger­über­grei­fen­der Stra­te­gien zur Min­de­rung mobi­li­täts­be­ding­ter Emis­sio­nen und Immissionen
  • Aus­tausch von Ver­kehrs­ma­nage­ment­stra­te­gien zwi­schen den ver­schie­de­nen Akteu­ren (Städ­te, Län­der, pri­va­te Akteure)
  • Erfor­schung, Ent­wick­lung und Eva­lua­ti­on von Gamification- und Incen­ti­vie­rungs­ser­vices, die Ver­kehrs­teil­neh­mer zu einer Befol­gung öffent­li­cher Stra­te­gien moti­vie­ren sollen
  • Ent­wick­lung eines gemein­sa­men sowie indi­vi­du­el­ler Geschäfts­mo­del­le der Projektpartner

In school wer­den in drei Städ­ten und einer Regi­on Lösun­gen für indi­vi­du­el­le Maß­nah­men­schwer­punk­te ent­wi­ckelt, pro­to­ty­pisch umge­setzt und evaluiert:

  • Stadt Dort­mund
    Ver­kehrs­ma­nage­ment bei Groß­ver­an­stal­tun­gen (bspw. bei Spie­len der Fußball-Bundesliga)
  • Stadt Frank­furt am Main
    Umwelt­ori­en­tier­tes Ver­kehrs­ma­nage­ment (Ver­kehrs­steue­rung auf Basis der aktu­el­len Verkehrs- und Umwelt­si­tua­ti­on zur Redu­zie­rung der Luft­schad­stoff­be­las­tung, bspw. der Stickoxid- und/oder Feinstaubkonzentration)
  • Stadt Kas­sel
    Alter­na­tiv­rou­ten­steue­rung (Ziel­füh­rung bei Son­der­er­eig­nis­sen, bspw. Bau­stel­len, Ver­an­stal­tun­gen, Verkehrsstörungen)
  • Regi­on Frank­furt RheinMain
    Beein­flus­sung der Routen- und Ver­kehrs­mit­tel­wahl ins­be­son­de­re im Sin­ne umwelt­re­le­van­ter Ver­kehrs­ma­nage­ment­stra­te­gien durch die Opti­mie­rung von Infor­ma­ti­ons­diens­ten und durch Nut­zung eines Incentive-Programms

Die Pro­jekt­part­ner aus dem kom­mu­na­len, wirt­schaft­li­chen und wis­sen­schaft­li­chen Bereich arbei­ten bereits seit mehr als zwei Jah­ren in der MDM User Group eng und erfolg­reich mit dem Ziel zusam­men, den MDM (Mobi­li­täts Daten Markt­platz) als zen­tra­le Platt­form für den Aus­tausch von Ver­kehrs­da­ten wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und bekannt zu machen.