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Umweltorientiertes Verkehrsmanagement Jena

Auftraggeber: Kommunalservice Jena; Projektlaufzeit: 2019 – 2022

Zur Reduktion der verkehrsbedingten Emissionen von Luftschadstoffen und Klimagasen hat die pwp-systems GmbH im Auftrag des Kommunalservice Jena ein Gesamtkonzept zum Umweltorientierten Verkehrsmanagement in Jena erarbeitet. Dieses umfasst Maßnahmen zur strategischen Verkehrssteuerung, zur Verkehrslenkung und Verkehrsinformation und befindet sich momentan in der gesamtstädtischen Umsetzung.

© Peter Kolbert

eSpeicher – Nutzung von Speichertechnologie für intelligentes Lademanagement

Auftraggeber: Stadt Halle (Saale); Projektlaufzeit: 2019 – 2021

Einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige und klimagerechte Entwicklung soll die Elektromobilität leisten. Für den Markthochlauf der Elektromobilität ist ein Ausbau der Ladeinfrastruktur notwendig. Mitunter ist jedoch an geeigneten Standorten die Netzkapazität für das gleichzeitige Laden mehrerer Elektrofahrzeuge nicht ausreichend. Eine mögliche Lösung ist hier der Einsatz eines Energiespeichers in Verbindung mit einem intelligenten Lade-Speicher-Management. Im Projekt soll dies in der Stadt Halle (Saale) getestet werden. An einem städtischen Verwaltungsgebäude wird ein eSpeicher-System, bestehend aus einem Elektrospeicher, sechs Elektroladesäulen und einem intelligenten Lade-Speicher-Management aufgebaut und wissenschaftlich untersucht.

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Umweltorientiertes Verkehrsmanagement Erfurt – Gesamtstädtische Umsetzung

Auftraggeber: Landeshauptstadt Erfurt; Projektlaufzeit: 2017 – 2021

In Erfurt wurden im Rahmen zweier Pilotvorhaben umweltorientierte Verkehrsmanagementmaßnahmen hinsichtlich ihrer Wirksamkeit zur Reduzierung der verkehrsbedingten Emissionen und damit der Gesamtimmissionsbelastung erprobt. Die Auswertung dieser Vorhaben zeigte, dass die Grenzwerte für Luftschadstoffe mit entsprechenden Maßnahmen des Verkehrsmanagements dauerhaft eingehalten werden können. Die Landeshauptstadt Erfurt wird daher nun ein Umweltorientiertes Verkehrsmanagement gesamtstädtisch umsetzen.

school – Strategiewechsel durch Open Data orientierte Lösungen

Auftraggeber: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI); Projektlaufzeit: 2017 – 2021

Mit dem Projekt school sollen durch eine direktere Kooperation zwischen öffentlichen und privaten Akteuren sowie durch neue, unmittelbare Kommunikationskanäle zwischen der öffentlichen Hand, Mobilitätsdienstleistern, der lokalen Wirtschaft und Bürgern neuartige, innovative Geschäftsmodelle befördert werden. In drei Städten und einer Region werden für individuelle Maßnahmenschwerpunkte Lösungen entwickelt, prototypisch umgesetzt und evaluiert.

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FaMoS – Fahrzeugnavigation auf Basis multimodaler strategiekonformer Mobilitäts- und Situationsinformation im Verkehrsmanagement

Auftraggeber: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI); Projektlaufzeit: 2017 – 2020

Verkehrsmanagementstrategien werden von Straßenbaulastträgern mit dem Ziel entwickelt und umgesetzt, den Verkehr komfortabler, sicherer, umweltverträglicher und wirtschaftlicher zu gestalten. Die Fahrzeugnavigation inklusive Routenempfehlungen basiert derzeit jedoch häufig allein auf den Daten privater Navigationsanbieter. Ziel von FaMoS ist es, Mobilitäts- und Situationsinformationen für ein räumlich abgegrenztes Gebiet derart hochwertig und inhaltlich umfassend kontinuierlich bereitzustellen, dass ein Anreiz für private Navigationsanbieter besteht, diese in ihre Routenempfehlungen zu übernehmen.

BIOS – Barrierefreies Informations- und Ortungssystem

Auftraggeber: Hallesche Verkehrs-AG (HAVAG); Projektlaufzeit: 2019

Das Projekt BIOS – Barrierefreies Informations- und Ortungssystem – basiert auf dem Projekt “Konzeption von Intelligenten Verkehrssystemen (IVS) für nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer/-innen und zur barrierefreien ÖPNV-Auskunft” und stellt dessen Fortsetzung dar. Im Projekt werden zwei Straßenbahnen der HAVAG sowie eine Lichtsignalanlage im Stadtgebiet von Halle (Saale) mit Bluetooth-Technik ausgestattet, die es ermöglicht, eine Ansage von Liniennummer und Ziel der Straßenbahnen bzw. die Aktivierung der akustischen Zusatzeinrichtungen für Blinde und Sehbehinderte in den Abend- und Nachtstunden bei Bedarf automatisch auszulösen.

Testfeld für autonom und hoch-automatisiert fahrende Straßenbahnen (A-Tram)

Auftraggeber: Stadtwerke Halle (Saale); Projektlaufzeit: 2019

Mit der Entwicklung und dem Betrieb eines Testfelds für autonom und hochautomatisiert fahrende Straßenbahnen in der Stadt Halle (Saale) und dem angrenzenden Saalekreis soll ein wichtiger Beitrag für die Weiterentwicklung, Stärkung und Sicherung des ÖPNV geleistet werden. Das Testfeld soll eine Plattform darstellen, in der Entwicklungen aus dem Automotive-Bereich unter realen Bedingungen auf den ÖPNV übertragen werden können. Es soll gleichzeitig die Basis für ÖPNV-spezifische Entwicklungen sein, um eine Transformation zu mehr Automatisierung und Digitalisierung zu schaffen. Ferner soll es den Test und die Demonstration von neuen Technologien, Services und Diensten ermöglichen. In einer ersten Umsetzungsstufe wurde dazu von der pwp-systems GmbH unter Einbeziehung weiterer Fachexperten das Lastenheft für das geplante Testfeld erstellt.

Masterplan Luftreinhaltung – Green City Plan Halle (Saale)

Auftraggeber: Stadt Halle (Saale); Projektlaufzeit: 2018

Im Auftrag und in Zusammenarbeit mit der Stadt Halle (Saale) erarbeitete pwp-systems den Masterplan Luftreinhaltung – Green City Plan.  In den vier Themenfeldern Intelligente Verkehrssysteme, Öffentlicher Personennahverkehr, Elektromobilität/ Alternative Antriebe und Nichtmotorisierter Individualverkehr wurden insgesamt 18 Maßnahmen entwickelt und detailliert u.a. bezüglich der Inhalte, Kosten und der Reduktion der NO2-Emissonen ausgearbeitet. Mit dem Masterplan liegt der Stadt Halle (Saale) nun ein umfassendes Konzept für die kurz-, mittel- und langfristige Reduzierung der verkehrsbedingten NO2-Emissionen und somit auch der NO2-Immissionen vor.

© Frank Lademann

Masterplan für die Gestaltung nachhaltiger und emissionsfreier Mobilität Gießen

Auftraggeber: TransMIT GmbH; Projektlaufzeit: 2018

Im Auftrag und in Zusammenarbeit mit der Stadt Gießen hat die TransMIT GmbH den Masterplan der Universitätsstadt Gießen für die Gestaltung nachhaltiger und emissionsfreier Mobilität erarbeitet. Der Masterplan deckt schwerpunktmäßig die Themenfelder Mobilitätsinformation, Radverkehr und Öffentlicher Personennahverkehr ab. Es wurden insgesamt 15 Maßnahmen entwickelt und detailliert u. a. bezüglich der Inhalte, Kosten und Reduktion der NO2-Emissionen ausgearbeitet. Die pwp-systems GmbH hat die TransMIT GmbH bei der Ausarbeitung ausgewählter Maßnahmen unterstützt. Darüber hinaus hat die pwp-systems GmbH maßgeblich an der Entwicklung des Konzeptes für eine umweltsensitive Verkehrssteuerung in Gießen und der hierfür notwendigen Systemarchitektur mitgewirkt. Mit dem Masterplan liegt der Stadt Gießen nun ein umfassendes Konzept für die kurz-, mittel- und langfristige Reduzierung der verkehrsbedingten NO2-Emissionen und somit auch der NO2-Immissionen vor.

Minderungspotenziale, Qualitätsanforderungen und Empfehlungen zum Einsatz von Verfahren zum dynamischen umweltsensitiven Verkehrsmanagement an Verkehrswegen

Auftraggeber: Ingenieurbüro Lohmeyer GmbH & Co. KG; Projektlaufzeit: 2016 – 2018

Eine Möglichkeit zur Senkung der Luftschadstoffbelastung durch den Kfz-Verkehr ist das Umweltsensitive Verkehrsmanagement (UVM). Im operationellen Einsatz befinden sich bundesweit momentan allerdings erst wenige Systeme. UVM müssen den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten angepasst werden, standardisierte Lösungen sind nicht möglich. Im Projekt sollen UVM ausgewählter Untersuchungsgebiete analysiert und bewertet werden, u.a. hinsichtlich ihrer Wirksamkeit, des finanziellen Aufwands,  der Datengrundlage und Systemvoraussetzungen. Abschließend sollen die Ergebnisse derart verallgemeinert werden, dass sie auf andere Anwendungsgebiete übertragbar sind.

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Untersuchung von Maßnahmen zur Fortführung der Luftreinhalteplanung für den Ballungsraum Halle

Auftraggeber: Ingenieurbüro Lohmeyer GmbH & Co. KG; Projektlaufzeit:  2016 – 2017

Im Luftreinhalteplan für den Ballungsraum Halle wurden verschiedene Maßnahmen zur Einhaltung der Immissionsgrenzwerte für Partikel PM10 und Stickstoffdioxid (NO2) festgelegt. Im Jahr 2015 wurden jedoch aufgrund zeitlicher Verzögerungen bei Fertigstellung der Haupterschließungsstraße Gewerbegebiet Halle-Ost (HES) und der weiterhin ausstehenden Fertigstellung des nördlichen Abschnittes der A 143 die NO2-Grenzwerte in der Paracelsusstraße deutlich überschritten. Im Projekt wurden weitergehende Maßnahmen hinsichtlich ihrer verkehrlichen Wirkung und somit hinsichtlich ihres Potentials zur Einhaltung der Grenzwerte untersucht und bewertet.